Author bio

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Fred Wander - book author

Fred Wander was the pen name of Fritz Rosenblatt, a novelist and Journalist who survived the concentration camps during the second World War leaving the GDR in 1983 to live in Vienna.

Fred Wander is the author of books: The Seventh Well: A Novel, Hôtel Baalbek, Das gute Leben: Erinnerungen, Ein Zimmer in Paris: Erzählung, The Seventh Well, Tagebücher und Briefe, Leben wär' eine prima Alternative. Tagebücher und Briefe., Ein Leben ist nicht genug. Tagebuchaufzeichnungen und Briefe, Guten Morgen, du Schöne : Protokolle nach Tonband

Author Signature

Author Books

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Title
Description
01
He grew up on the street, a high school dropout. In 1938 he left his mother and sister behind in Vienna and fled on foot to France, where later he was put on a train to Auschwitz. Transported from camp to camp, Fred Wander was haunted for twenty-five years by the crystalline, episodic stories that chronicle the plight of his fellow inmates. Only after the tragic death of his little daughter did these voices pour forth. The result was this novel, published in East Germany in 1970. Finally it appears in English in this masterful translation, its haunting cadences evoking Levi and Celan, its backstory as heartrending as Suite Française. Wander demonstrates that the survival of a single man is a collaborative enterprise. The Seventh Well, named after the well of truth, recalls Dante's Inferno with its mesmerizing descent into evil. Its existence is a miracle.
02
Hôtel Baalbek ist der letzte Roman, den Fred Wander, »der große Erzähler der Shoa«, geschrieben hat. Er erscheint jetzt in Neuauflage mit einem Nachwort von Erich Hackl.

Über der schönen, verkommenen Stadt liegt ein Dunst von Rausch und Lähmung, von dunklen Geschäften und Gewalt: Marseille 1942. Im Baalbek, einem drittklassigen Hotel, jagen Gerüchte durch die Flure: Werden die Deutschen auch in den nichtbesetzten Teil Frankreichs einmarschieren? Die jüdischen Emigranten sinnen auf Möglichkeiten zur Flucht aus Europa. Im Foyer wird gestritten, wild gestikuliert, werden feurige Entschlüsse gefaßt. Unter den Bewohnern dieses Gespensterhauses ist ein junger, schüchterner Mann, verliebt in Katja und Lily, verliebt in das heftige Leben, das er noch nicht kennt. »Alle lebten wenigstens stundenweise in der Fiktion, es gäbe noch menschliches Glück...alle lebten in Rage, heißblütig lebten sie.«
Der die Geschichte von diesem Leben am Rande des Abgrunds erzählt, die Geschichten von Jablonsky, Sascha, Jossip, dem Feuerschlucker, und David Stern, dem Musikprofessor mit seiner blonden Frau, erzählt Jahrzehnte später aus der Erinnerung - mit den Erfahrungen eines Menschen, der gesehen hat, »was Menschenaugen niemals sehen durften«. Er beschwört die Welt von damals herauf, in großer Unmittelbarkeit wie eine magische Gegenwart - als eine so unglaubliche wie reale Möglichkeit unseres Daseins.

»Denn nur im zweifachen Erinnern, vorwärts und rückwärts gewandt, sind die Ereignisse zu erkennen, wir leben nicht in der Gegenwart, leben in einem Nebel aus geronnener Zeit, gefrorenem Blut.«
07
Im Sommer 1976 bestätigt sich der schlimme Verdacht: Maxie Wander leidet an Krebs und wird ein Jahr später daran sterben. Die vorliegende Sammlung von Tagebucheinträgen und Briefen ermöglicht es dem Leser, sie auf diesem Lebensabschnitt zu begleiten. Mit klarem Blick und scharfer Selbstironie schildert sie ihre Odyssee durch die Behandlungsräume verschiedener Ärzte, die Sprachlosigkeit im Angesicht der Krankheit und die Intensität, die das Leben bekommt, wenn es nicht länger selbstverständlich ist.
Maxie Wander bezaubert auch in den schwärzesten Augenblicken mit ihrer Faszination für die kleinen Dinge des Lebens, mit ihrem Lebenswillen und mit ihrer Selbsterkenntnis: Leben wär eine prima Alternative. Ein Titel, der für Leserinnen und Leser in Ost und West zur Maxime wurde und ihre Aufzeichnungen zum Kultbuch machte. (Amazon.de)
09
»Ich halte jedes Leben für hinreichend interessant, um anderen mitgeteilt zu werden. … Entscheidend war für mich, ob eine Frau die Lust oder den Mut hatte, über sich zu erzählen«, sagt Maxie Wander über ihre Sammlung von Gesprächsaufzeichnungen.
Und so erzählen 19 Frauen lustvoll und mutig von sich und ihren Gefühlen, ihrer Familie, ihrer Arbeit, ihren Männern, sie äußern sich über Liebe und Sexualität, über Politik, über ihre Ansicht von der »richtigen« Art zu leben.
In Ost und West wurde Guten Morgen, du Schöne zu einem Kultbuch, über das Christa Wolf in ihrem Vorwort schreibt: »Beim Lesen schon beginnt die Selbstbefragung. In den Nächten danach entwerfen viele Leserinnen, da bin ich sicher (nicht so sicher bin ich mir bei Lesern), insgeheim ihr Selbstprotokoll.«